Meteore lügen nicht • • • • • (bewertet mit 3 von 5 Punkten)
Alle meine Rezensionen ansehen Rezension bezieht sich auf: Meteor (Taschenbuch) Es gibt kaum etwas, dem der Durchschnittsamerikaner mehr misstraut, als den eigenen Bundesbehörden. Ineffizienz, Inkompetenz und Vetternwirtschaft sind noch die harmlosesten Dinge, die man diesen Organisationen unterstellt. Die Fehlleistungen der FEMA bei der Hurrikan-Katastrophe von New Orleans haben diese Vorurteile aufs trefflichste bestätigt. Dan Brown bedient mit seinem Roman Meteor genau dieses Klischee, wobei es um den steuerverschlingenden Moloch NASA geht. Ein mysteriöser Meteor im Polareis rückt die Milliardenausgaben der Marsmissionen in ein völlig neues Licht. Doch eine Senators-Tochter kommt einer unerhörten Machenschaft auf die Spur und schon beginnt eine Hightech Jagd in James Bond Manier im ewigen Polareis. Literarisch kaum anspruchsvoll, dafür selbst nach einem anstrengenden Arbeitstag leicht konsumierbare Kost.
Eine Rezension von Ein Kunde
vom 17. November 2005